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Ruhe kehrte im Salon ein, nur Herr Ballinsaus schnarchte vor sich hin.

Eine Stunde später war das Werk vollbracht.

Lea sah super mit ihrer neuen Glatze aus, täuschend echt. Damit es noch stylischer aussah, hatte sich der kleine Mond noch etwas ganz besonderes überlegt und griff zu einigen Schminkstiften.

Weil Richard mit den Make-ups der beiden Damen fertig war, konnte er endlich an seine eigene Frisur denken, und plötzlich schien ihm der Friseurbesuch gar nicht mehr so unerträglich zu sein.

Richard wählte eine Haarverlängerung, schließlich war Umstyling-Tag. Jule erklärte Lea, was sie zu beachten hatte, damit Richards neue Haare hielten, und los ging’s.

Der kleine Mond schwebte über Lea und malte auf ihrem Kopf herum, und Lea frisierte Richard, der vor ihr saß.

Die beiden Damen waren fertig frisiert, aßen mit Schnorri Kuchen und wollten den Laden nicht verlassen, weil es heute so gemütlich war.

Jule machte sich an Herrn Ballinsaus zu schaffen. Nachdem es unter seiner Folie nicht nur ‚buffte‘ sondern auch noch ‚zischte‘, hatte Jule mal einen Blick darunter getan. Nun verlieh sie dem Kopf noch eine zu ‚buff‘ und ‚zisch‘ passende Frisur.

 

Pia betrat ihren Salon.

Die drei Aushilfsfriseure winkten ihr fröhlich zu, und Pia mußte sich erstmal setzen. Was sie dort erblickte, konnte sie kaum verkraften.

‚Oh Gott, morgen kann ich meinen Laden schließen. Ich wandere aus‘, waren ihre ersten Gedanken.

Frau Winkelhupfs Haare waren kunstvoll zu asymmetrischen Wellen aufgetürmt. Sie sah fast so unmöglich aus wie einst eine Fürstin, die vor zwei Jahrzehnten in erster Linie durch ihre unmögliche Frisur von sich Reden gemacht hatte. Dazu hatte Frau Winkelhupf ein neonfarbendes Make-up bekommen.

 

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Friseurbesuch11.

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