


Nur Schnorri war besorgt “Mensch, wenn mir eener so sieht, der engagiert mir gleich vonne Straße wech. Ick wollte doch jar nich arbeeten. Und wat solln meene Kumpels erstma dazu sajen. Naja, dit wächst ja nach. Für ‘ne Erfahrung is dit sicher mal janz witzich.”
Der Vater von Richard und die Mutter von Lea traten ein.
“Cool nicht?” Lea präsentierte stolz ihre tätowierte Glatze. Der Mond hatte ihr in den letzten Minuten noch ein paar unechte piercings zum Anstecken angebracht, damit ihr styling perfekt war.
Leas Mutter erging es so wie Pia vorhin. Sie mußte sich setzen, japste nach Luft und kämpfte gegen einen Schwächeanfall.
“Ist doch alles nicht echt”, beruhigte Lea ihre Mutter “probier mal ein Stück Kuchen.”
Richards Vater schmunzelte. Lange Haare standen seinem Sohn auch ganz gut.
Alle blieben noch eine Weile im Salon und feierten.
Pia schnappte sich den kleinen Mond. Nun war er endlich dran mit seiner neuen Frisur.
Nach vollbrachtem Tageswerk ließ sich der kleine Mond verwöhnen -
Lieselotta betrat den Laden just in dem Moment, als Pia dem kleinen Mond die letzte Strähne zurechtzupfte. Er sah unwahrscheinlich gut aus, und sein frecher Charakter wurde nun besonders hervorgehoben.
“Oh mein Gott, was ist denn hier passiert?” Lieselotta sah die vielen kostümierten Menschen und die im Laden herumfliegenden Decken und Handtücher sowie die verschiedenen Schüsseln und Dosen, die verstreut in der Gegend herumstanden. Sofort überkam sie der Gedanke, daß ihr kleiner Freund an diesen Zuständen nicht ganz unschuldig war.
“Mach dir keinen Kopf. Markus-
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