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angenehme warme Luft raus. Im Winter war das wie ein Stück Sommer.

Er betätigte den Schalter. Der Fön bließ vorne, und hinten ziepte er Markus-Aurelius an seinem Fell. Der kleine Mond wurde vom Fön angesaugt. Er hatte sich beim Einschalten ungünstig über den Fön gebeugt, und nun pappte er mit seinem Fell ordentlich am Hinterteil des Föns und kam nicht mehr weg.

Das war unangenehm. Markus-Aurelius zappelte, verlor mitsamt Fön das Gleichgewicht und beide kippten von dem kleinen Frisierwagen, auf dem sie sich befanden.

‚Rums‘.

Pia zuckte zusammen, schnitt die Haarsträhne in der verkehrten Länge ab, beäugte das ‚rums‘ und mußte lachen.

“Jule, könntest du dich bitte um das Mondenchaos kümmern?”

Jule war Pias Azubine und befreite den kleinen allzu neugierigen Mond aus seinem Gerätewirrwarr.

Markus-Aurelius schüttelte sich. Wie gut, daß das Fell gleich runterkam, dann konnte ihm so ein Mißgeschick nicht mehr passieren.

Zum Trost bekam er ein kleines Stückchen Kuchen von Jule serviert, das geschmacklich ganz ausgezeichnet mit dem Inhalt seiner Nuckelflasche harmonierte. Der kleine Mond hatte sich seine Spezial-Kakaomischung von zu Hause mitgebracht.

Das Telefon klingelte.

“...oje, ich kann hier jetzt nur schlecht weg, aber natürlich komme ich sofort. Ich muß das nur noch eben organisieren...”, Pias Stimme klang besorgt.

“Charlotte hat sich beim Sport in der Schule ein Bein gebrochen und muß ins Krankenhaus. Ich muß sofort hin.” Charlotte war Pias neunjährige Tochter.

Viele Kunden waren glücklicherweise nicht im Laden, es war erst kurz nach Mittag. “Jule, du mußt Frau Kratzmich in 30 Minuten die Haube vom Kopf nehmen, und Frau Winkelhupf muß noch gefönt werden”.

 

 

Friseurbesuch6.

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