





Nuckelflasche mit Kakao hin. Markus-Aurelius nahm einen kräftigen Schluck aus ihr,
während er ungehindert weiter tanzte.
“Gibt es den Kakao auch in warm und mit ganz viel Sahne?” schnarrte es aus des Mondes
Mund, und er blinzelte Lieselotta mit seinen dunklen Augen an. Lieselotta war begeistert.
Der Mond konnte noch andere Laute außer Quietschen von sich geben, und flirten konnte
er so perfekt wie seine Mama.
“Klar. Komm, ich mache uns eine extra große Portion Sahne für den Kakao.”
Markus-Aurelius blickte verliebt auf den Fön.
Cosma kam bei dem Stichwort ‚Sahne‘ ins Bad geflogen, als hätte sie nur darauf gewartet.
“Sahne??? Für mich auch - und Eis oder Kuchen?”
“Cosma!!! – Du hättest dich eigentlich um deinen Sohn kümmern sollen. Er war ganz
tapfer beim Baden.”
“Na dann ist doch alles paletti. Das Kind ist sauber und duftet, und ich bekomme
Sahne. Ich setze mich schon mal aufs Bett und warte auf euch”, freute sich Markus-Aurelius‘
Mutter.
Das war mal wieder typisch für Cosma. Ihre Welt war eine ganz andere als die von
Lieselotta. Mithilfe – Fehlanzeige...
Lieselotta warf lachend einen Blick auf Markus-Aurelius, der noch immer im Fönwind
tanzte. “Ihr seid mir eine verrückte Familie. Willst du den Fön mit ins Bett nehmen?”
“Au ja”, strahlte Markus-Aurelius.
Okay, aber zuerst bekommst du eine frische Windel. Welche willst du?” Lieselotta
zeigte ihm seine mitgebrachte Auswahl aus seinem Rucksack. Er entschied sich für
das Modell “Gute-Nacht-Windel”.
Lieselotta betrachtete die Windel aufmerksam. Die gesamte Familie des kleinen Mondes
war dort aufgedruckt. Was konnte es schließlich für ein besseres Motiv für eine “Gute-Nacht-Windel”
geben als Sterne und Monde?